Schnelle Direkthilfe: Bewerben Sie sich ab dem 1. März!

Die weltweite Corona-Pandemie ist die größte gesellschaftliche Herausforderung seit Jahrzehnten. Die Auswirkungen auf die Menschen sind umfassend und die Langzeitwirkungen noch nicht abzuschätzen. Die Krise durchdringt alle Segmente unserer Gesellschaft. Auch der Bildungsbereich ist von der Corona-Krise nicht verschont geblieben. Gerade kleinen Organisationen und Einrichtungen fehlt häufig das Netzwerk oder die Aufmerksamkeit. Deshalb hat die BildungsChancen gGmbH als Veranstalter der Lotterie freiheit+ schon zu Beginn der Pandemie reagiert und in den Monaten April und Mai 2020 je 10 x 1.000 Euro Direkthilfe angeboten.

Jetzt bieten wir im März 2021 wieder 10 x 1.000 Euro schnelle Direkthilfe an. Ob Kita, Eltern-Verein, Schule oder andere gemeinnützige Organisationen – bewerben Sie sich! Die Aktion läuft vom 1. bis zum 31. März 2021.

Bitte schicken Sie Ihren Antrag per E-Mail an: service@bildungslotterie.de

Merkblatt Antragstellung

Beispiele für bildungsrelevante Corona-Hilfen 

Kunstpakete für geflüchtete Kinder

Im April 2020 hat der Verein KRASS e.V. vor Ort Lüneburg 1.000 Euro Corona-Direkthilfe bei der Bildungslotterie beantragt.

„Wir besuchen in Lüneburg normalerweise wöchentlich etwa 70 bis 80 Kinder und Jugendliche in Gemeinschaftsunterkünften für geflüchtete Menschen und in Grundschulen, um sie mit künstlerischen Mitteln zu stärken und ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen zu fördern“, erzählt die Kunsttherapeutin Sandra Born. Das war zu Hochzeiten der Corona-Pandemie nicht so einfach möglich. „Schon Mitte März war abzusehen, dass wir die Kinder wegen der Kontaktsperre nur noch über digitale Medien kontaktieren können. In einer Kriseninterventionsgruppe erarbeiteten wir daher Maßnahmen, um möglichst auf diesem Weg viele Kinder zu erreichen. Zudem war uns wichtig, unsere Teilnehmer methodisch und inhaltlich so einzubinden, dass zumindest für einen Überbrückungszeitraum die stärkenden Faktoren unserer Arbeit gut vermittelt werden können.“

Dank der Unterstützung durch die Bildungslotterie sind 80 Kunstpakete entstanden, die den Kindern die Möglichkeit gegeben haben, sich auch in Zeiten von Corona zuhause und mit Abstand kreativ auszuleben. Die dazugehörigen Anleitungsvideos wurden von Sandra Born gedreht und verschickt. Skizzenblöcke, Fingerfarben, Tusche und vieles mehr haben nicht nur die Langeweile vertrieben, sondern auch sinnvoll und abwechslungsreich beschäftigt.

Kontaktlos in Bewegung

Auch der Verein Die Rotznasen e.V. wurde im Mai 2020 mit 1.000 Euro Corona-Direkthilfe unterstützt.

Die Rotznasen arbeiten mit insgesamt 140 Kindern und Jugendlichen aus den sozial schwachen Hamburger Stadtteilen Altona und St. Pauli. Das Ziel der zirkuspädagogischen Arbeit ist die Unterstützung der kindlichen Entwicklung in Bezug auf soziale Kompetenzen, Teamwork, Verantwortung für sich und andere, Umwelt und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Im Sommer 2020 wollten die 9- bis 18-jährigen Rotznasen mit einem selbstgeschriebenen und -entwickelten Zirkustheaterstück zum Thema Klimawandel und Fridays For Future auf eine lang geplante Wanderzirkusreise gehen, die coronabedingt ausfallen musste. Trainer und Verantwortliche des Vereins konnten Dank der Unterstützung durch die Bildungslotterie unter dem Motto „Kontaktlos in Bewegung“ ein Ersatzprogramm auf die Beine stellen. Draußen, mit Abstand und einem Hygienekonzept konnten 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer so in kleinen Workshops in die Welt des Zirkus eintauchen.

10 Prozent an Bildungsprojekte mit Corona-Bezug

Zusätzlich gehen aktuell von allen Fördermitteln, die über die Lotterie generiert werden, bis zu 10 Prozent direkt in bildungsrelevante Corona-Hilfen. Davon profitiert hat zum Beispiel der Verein Helden e.V., der mit einem Planspiel über die Gefahren von Cybermobbing aufklären will. Ein Thema, das in einer Zeit, in der Kinder und Jugendliche ihre Freizeit oftmals im Internet verbringen, wichtiger denn je ist.